
Citrix Workspace
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App-Details
- Version
- 26.3.10
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 10.000.000+
- Entwickler
- Citrix Systems, Inc
- Kategorien
- Business
- Plattform
- Android, iOS
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Analyse von AppCompare
Wer beruflich auf entfernte Windows-Anwendungen, Desktops oder Dateien zugreifen muss, kennt das typische Problem: Auf dem eigenen Smartphone oder Tablet ist zwar alles dabei, aber die eigentliche Arbeitsumgebung liegt irgendwo im Unternehmensnetz. Genau hier setzt Citrix Workspace an. Ich habe die App vor allem als Zugang zu einer zentral verwalteten Arbeitsumgebung betrachtet, nicht als gewöhnlichen Dateimanager oder als vollständigen Ersatz für ein lokales Büroprogramm. Das ist wichtig, weil sich ihre Qualität weniger daran zeigt, wie viele Funktionen sie allein auf dem Gerät anbietet, sondern daran, wie gut sie den Zugang zu einer bereits eingerichteten Citrix-Umgebung vermittelt.
Die kostenlose Business-App stammt von Citrix Systems, Inc und ist für Android und iOS gedacht. Im Alltag kann sie besonders praktisch sein, wenn ich zwischen Büro, Homeoffice und unterwegs wechsle und dabei dieselben Unternehmensanwendungen erreichen möchte. Gleichzeitig hängt ein großer Teil der Erfahrung von der Konfiguration durch den Arbeitgeber oder die IT-Abteilung ab. Wer einfach nur private Dateien synchronisieren oder gelegentlich einen einzelnen Rechner fernsteuern möchte, findet oft passendere und unkompliziertere Lösungen.
Wie sich Citrix Workspace im Alltag anfühlt
Ich schaue bei Citrix Workspace zuerst darauf, ob der Zugang im Alltag wirklich nützlich bleibt, wenn der erste Eindruck vorbei ist. Entscheidend ist nicht nur, ob sich eine Arbeitsumgebung öffnen lässt, sondern ob wiederkehrende Aufgaben unterwegs damit leichter werden. Dabei spielt auch eine Rolle, wie viel Pflege und Umgewöhnung der mobile Zugriff verlangt. Als Nächstes geht es darum, wie sich die App zwischen kurzen Erledigungen und längeren Arbeitssitzungen bewährt.
Lesbarkeit und Navigation zwischen Anwendungen
Beim ersten Öffnen wirkt die App nicht wie ein klassischer App-Launcher mit frei installierbaren Programmen. Stattdessen sehe ich normalerweise die Ressourcen, die mir eine Organisation bereitstellt. Das kann eine veröffentlichte Anwendung, ein kompletter Desktop oder ein Zugriff auf Arbeitsdateien sein. Diese Trennung ist sinnvoll, kann aber am Anfang irritieren: Wenn eine erwartete Anwendung fehlt, liegt das nicht automatisch an einem Fehler der App, sondern möglicherweise an der Bereitstellung im Unternehmenskonto.
Ich finde die Grundidee der Navigation nachvollziehbar, sobald die Umgebung eingerichtet ist. Anwendungen und Desktops sind in einem beruflichen Kontext leichter zu unterscheiden als bei einer Lösung, die einfach nur eine Liste von Verbindungen zeigt. Für Menschen, die regelmäßig zwischen mehreren Arbeitsprogrammen wechseln, ist das hilfreich. Wer dagegen nur einen einzigen entfernten PC erreichen will, kann die Oberfläche als unnötige zusätzliche Ebene empfinden.
Auf einem Smartphone bleibt die Darstellung naturgemäß kompakt. Lange Namen von Programmen oder Desktops können dadurch weniger bequem zu überblicken sein, besonders wenn eine Organisation viele Einträge bereitstellt. Ich würde deshalb empfehlen, nicht nur auf Symbole zu achten, sondern die Namen der Ressourcen sauber zu lesen und Favoriten oder eine übersichtliche Reihenfolge zu nutzen, sofern die jeweilige Konfiguration das unterstützt. Eine aufgeräumte Bereitstellung durch die IT macht hier einen spürbaren Unterschied.
Für die Lesbarkeit ist außerdem entscheidend, ob ich innerhalb einer entfernten Anwendung arbeite. Die Citrix-App kann den Zugang vermitteln, aber sie macht eine alte, überladene Unternehmenssoftware nicht automatisch übersichtlicher. Kleine Schaltflächen, dichte Tabellen oder schwache Kontraste bleiben Eigenschaften der entfernten Anwendung. Das ist ein zentraler Punkt für die Barrierearmut: Die Oberfläche des Zugangs und die Oberfläche des eigentlichen Programms sind nicht dasselbe.
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Die aktuelle Version 26.3.10 zeigt, dass die App weiterhin aktiv als Arbeitswerkzeug gepflegt wird. Trotzdem würde ich vor einem größeren Rollout nicht nur die Anmeldung testen, sondern auch die wichtigsten Unternehmensprogramme auf dem konkreten Gerät. Gerade bei einer mobilen Nutzung zeigt sich erst dann, ob Texte, Dialoge und Menüs ausreichend gut erreichbar sind.
Bedienung bei unterschiedlichen motorischen Voraussetzungen
Die größte praktische Hürde ist für mich nicht das Öffnen einer Ressource, sondern die präzise Bedienung eines entfernten Desktops auf einem kleinen Touchscreen. Ein Finger ist deutlich ungenauer als eine Maus. Das merkt man bei kleinen Symbolen, Tabellenzeilen, Kontextmenüs und Fenstern, die eigentlich für einen großen Monitor entworfen wurden. Für kurze Eingaben funktioniert das gut genug; bei längeren Sitzungen kann es anstrengend werden.
Ein Tablet mit größerem Bildschirm ist dafür meist die angenehmere Wahl. Noch besser wird es, wenn eine externe Tastatur oder, je nach Arbeitsplatz, eine Maus verwendet werden kann. Dann verschiebt sich die Erfahrung von einer improvisierten Touch-Bedienung hin zu einer echten mobilen Arbeitsstation. Ich würde vor dem Kauf eines Zubehörs allerdings prüfen, ob das jeweilige Gerät und die Unternehmensrichtlinien diese Nutzung erlauben. Die App selbst kann nicht garantieren, dass jede Kombination aus Betriebssystem, Eingabegerät und veröffentlichter Anwendung gleich gut funktioniert.
Für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik ist ein realistischer Test besonders wichtig. Eine Anmeldung und das Starten eines Programms sagen wenig darüber aus, wie gut eine halbstündige Tabellenarbeit klappt. Ich würde eine typische Aufgabe durchführen: einen Datensatz öffnen, mehrere Felder bearbeiten, zwischen Fenstern wechseln und eine Datei speichern. Wenn dafür ständig sehr kleine Ziele getroffen oder komplizierte Gesten wiederholt werden müssen, ist die Umgebung trotz erfolgreicher Verbindung möglicherweise nicht alltagstauglich.
Bei Tastatureingaben kann eine externe Tastatur viel Druck aus der Bedienung nehmen. Sie hilft auch, wenn längere Texte in einer entfernten Anwendung geschrieben werden. Für kurze Nachrichten oder einzelne Suchbegriffe reicht die Bildschirmtastatur, aber sie verändert den sichtbaren Arbeitsbereich und kann wichtige Bedienelemente verdecken. Das ist kein spezielles Problem einer einzelnen Funktion, sondern eine typische Folge davon, dass eine Desktop-Anwendung auf einem mobilen Display läuft.
Ich würde außerdem die Sitzung nicht unnötig lange offen lassen, wenn das Gerät geteilt wird oder unterwegs zum Einsatz kommt. Das ist weniger eine Frage der Geschwindigkeit als der sicheren und kontrollierten Bedienung. Ein versehentlich geöffneter Arbeitsdesktop kann auf einem kleinen Bildschirm schwerer zu überblicken sein, besonders wenn mehrere Fenster oder Dialoge gleichzeitig sichtbar sind.
Sehen, hören und andere sensorische Anforderungen
Für Nutzerinnen und Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen ist die wichtigste Unterscheidung die zwischen der Citrix-Oberfläche und dem entfernten Inhalt. Die Startansicht kann übersichtlich wirken, aber innerhalb des virtuellen Desktops entscheidet die jeweilige Windows-Anwendung über Schriftgrößen, Kontrast, Fokusmarkierung und Skalierung. Wenn die Unternehmenssoftware keine gute visuelle Anpassung bietet, löst der Zugang allein dieses Problem nicht.
Auf einem größeren Bildschirm lässt sich die entfernte Arbeitsumgebung meist leichter lesen als auf einem Telefon. Das gilt besonders für Anwendungen mit vielen Spalten oder Dialogfeldern. Ich würde die Anzeigeeinstellungen des Geräts und die Skalierung der entfernten Umgebung gemeinsam prüfen, statt nur eine einzelne Option zu verändern. Eine zu starke Vergrößerung kann dazu führen, dass wichtige Bereiche aus dem sichtbaren Ausschnitt rutschen und dadurch mehr Verschieben erforderlich wird.
Menschen, die auf Vorlesefunktionen oder andere assistive Technologien angewiesen sind, sollten die komplette Kette testen: Anmeldung, Auswahl der Ressource, Start des Desktops und Bedienung der eigentlichen Anwendung. Eine Unterstützung, die nur in der mobilen Startansicht gut funktioniert, reicht für die tägliche Arbeit nicht aus. Hier ist die technische Umgebung des Unternehmens besonders relevant, weil Richtlinien, veröffentlichte Programme und die Art der Sitzung die Erfahrung beeinflussen können.
Auch akustische Hinweise verdienen Aufmerksamkeit. In einer lauten Umgebung sind Töne wenig zuverlässig, während visuelle Hinweise auf einem kleinen Display leicht übersehen werden können. Wer Benachrichtigungen oder Statusänderungen nicht gut wahrnimmt, sollte sich nicht allein auf Signale verlassen, sondern die Arbeitsweise so organisieren, dass wichtige Zustände direkt in der Anwendung überprüft werden. Das ist ein praktischer Umgang mit der Situation, ersetzt aber keine gute Gestaltung durch die bereitgestellte Software.
Arbeitszugang in wechselnden Situationen
Der stärkste Vorteil der App zeigt sich für mich beim Wechsel zwischen verschiedenen Arbeitsorten. Ein realistisches Beispiel: Ich beginne morgens an einem Bürolaptop, muss später zu einem Termin und möchte unterwegs noch eine interne Anwendung öffnen. Mit Citrix Workspace kann ich auf dieselbe zentral bereitgestellte Arbeitsumgebung zugreifen, ohne die komplette Unternehmenssoftware lokal auf dem mobilen Gerät einzurichten. Das spart Zeit und hält den Zugriff an einem Ort gebündelt.
Für Homeoffice und Dienstreisen ist das ebenfalls interessant. Ich muss nicht jedes Programm einzeln auf einem privaten Gerät installieren, sofern die Organisation den entsprechenden Zugriff eingerichtet hat. Gleichzeitig sollte ich die App nicht mit einer Garantie für problemloses Arbeiten in jedem Netz verwechseln. Eine entfernte Sitzung reagiert empfindlicher auf schwankende Verbindungen als ein lokal gestartetes Programm. Bei instabilem Internet können Eingaben verzögert wirken, Bildinhalte später erscheinen oder die Arbeit unangenehm werden.
Das spricht für eine klare Aufgabenverteilung: kurze Prüfungen, Freigaben oder der Zugriff auf eine einzelne interne Anwendung passen besser zu einem Telefon als mehrstündige Arbeit mit komplexen Fenstern. Für längere Sitzungen würde ich ein Tablet oder einen Laptop bevorzugen. Die App erweitert den Zugang, aber sie verwandelt ein kleines Gerät nicht automatisch in einen vollwertigen Arbeitsplatz.
Auch in gemeinsam genutzten oder öffentlichen Situationen ist Vorsicht angebracht. Ein Smartphone im Zug, ein Tablet im Wartebereich oder ein fremder Rechner können zwar den Zugriff ermöglichen, sind aber nicht immer gute Orte für vertrauliche Inhalte. Die mobile Verfügbarkeit ist deshalb zugleich Stärke und Verantwortung. Ich würde sensible Aufgaben nur dort erledigen, wo der Bildschirm nicht leicht eingesehen wird und ich die Sitzung anschließend zuverlässig beenden kann.
Für Menschen mit wechselnden Energie- oder Belastungsgrenzen kann der flexible Gerätezugang hilfreich sein. Eine kurze Aufgabe lässt sich eventuell in einer ruhigeren Umgebung erledigen, statt dafür an einen festen Arbeitsplatz zurückkehren zu müssen. Der Nutzen hängt jedoch davon ab, ob die Bedienung auf dem jeweiligen Gerät tatsächlich weniger belastend ist. Wenn die Touch-Steuerung viele Fehlversuche verursacht, kann der vermeintlich flexible Zugang sogar mehr Energie kosten als ein klassischer Rechner.
Wo trotz guter Idee Barrieren bleiben
Die größte verbleibende Barriere ist die Abhängigkeit von der Unternehmenskonfiguration. Ich kann die App installieren, aber nicht selbst bestimmen, welche Anwendungen, Desktops oder Dateien sichtbar sind. Bei Problemen muss ich daher oft zwischen App, Gerät, Netzwerk und IT-Bereitstellung unterscheiden. Für private Nutzer ist dieses Abhängigkeitsverhältnis ungewohnt und kann frustrierend sein.
Auch die Lernkurve ist nicht ganz so niedrig wie bei einer gewöhnlichen Datei- oder Büro-App. Neue Nutzer müssen verstehen, dass sie nicht einfach lokale Programme öffnen, sondern eine verwaltete Arbeitsumgebung starten. Begriffe wie veröffentlichte Anwendung, virtueller Desktop oder Unternehmensportal können im Alltag auftauchen, ohne dass die App sie für jede Person ausführlich erklärt. Eine kurze Einführung durch die Organisation macht den Einstieg deutlich leichter.
Die Bewertung von 3,6 bei rund 66.000 Bewertungen zeigt ein gemischtes Bild. Ich würde diese Zahl nicht isoliert als Qualitätsurteil lesen, weil bei einer solchen Business-App viele Erfahrungen von Servern, Richtlinien und Arbeitsumgebungen abhängen. Sie ist aber ein guter Hinweis darauf, dass die Anwendung nicht bei jedem Einsatz gleich reibungslos wirkt. Wer eine vollkommen unkomplizierte App erwartet, sollte diesen Kontext ernst nehmen.
Die große Verbreitung mit über 10 Millionen Installationen spricht dafür, dass Citrix Workspace für viele Organisationen ein etablierter Zugang ist. Verbreitung bedeutet aber nicht, dass jede einzelne Sitzung angenehm ist. Ein zentraler Dienst kann für ein Unternehmen sinnvoll sein und sich auf einem kleinen privaten Smartphone trotzdem sperrig anfühlen. Ich würde daher nicht nur prüfen, ob die App installiert werden kann, sondern ob die konkrete Arbeitsaufgabe damit regelmäßig erledigt werden soll.
Im Vergleich zu einer lokalen Office-App ist Citrix Workspace weniger direkt: Ich öffne nicht einfach ein Dokument und arbeite unabhängig von einer Umgebung, sondern verbinde mich mit einer bereitgestellten Ressource. Gegenüber einer einfachen Fernsteuerungs-App ist der Ansatz stärker auf organisierte Unternehmenszugänge ausgerichtet. Das ist ein Vorteil, wenn mehrere Anwendungen und Desktops zentral verwaltet werden. Für den privaten Zugriff auf den eigenen Heimcomputer oder für reine Dateisynchronisierung sind schlankere Alternativen oft verständlicher.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Fehleranalyse. Wenn eine lokale App abstürzt, kann ich meist selbst neu starten oder sie aktualisieren. Bei einer virtuellen Arbeitsumgebung kann die Ursache auch im Konto, im Unternehmensserver oder in einer Richtlinie liegen. Citrix Workspace bietet mir damit einen bequemen Zugang, nimmt mir aber einen Teil der Kontrolle über die technische Umgebung. Wer gern alles selbst konfiguriert, wird diese Grenze spüren.
Für wen ich den Zugang empfehlen würde
Ich empfehle Citrix Workspace vor allem Beschäftigten, deren Arbeitgeber bereits Citrix für Anwendungen, Desktops oder Dateien nutzt. In diesem Fall ist die App kostenlos erhältlich und kann den Wechsel zwischen Geräten deutlich vereinfachen. Besonders sinnvoll ist sie für kurze mobile Aufgaben, den Zugriff auf eine interne Spezialsoftware und Situationen, in denen eine lokale Installation nicht gewünscht oder nicht möglich ist.
Auch für Personen, die auf einen größeren Bildschirm oder eine externe Tastatur ausweichen können, ist der Nutzen höher. So lassen sich die Stärken des zentralen Zugangs nutzen, ohne die Nachteile eines kleinen Touchscreens bei jeder Aufgabe hinnehmen zu müssen. Für gelegentliche Kontrolle unterwegs genügt dagegen oft ein Smartphone, solange die Anwendung nicht viele präzise Eingaben verlangt.
Weniger passend ist die App für Menschen, die keine Unternehmensumgebung besitzen und einfach private Dateien zwischen Geräten synchronisieren möchten. Dafür ist ein gewöhnlicher Cloud-Speicher meist leichter verständlich. Ebenso würde ich sie nicht als erste Wahl empfehlen, wenn ausschließlich der eigene Heim-PC erreichbar sein soll. Eine klassische Fernzugriffslösung kann in diesem Szenario weniger organisatorische Abhängigkeiten mitbringen.
Wer starke Anforderungen an Schriftvergrößerung, Tastaturnavigation, Screenreader-Unterstützung oder kontrastreiche Darstellung hat, sollte die App nicht nur anhand der Startansicht beurteilen. Entscheidend ist ein Test mit den konkreten Unternehmensprogrammen. Wenn diese Programme gut angepasst sind und sich mit dem bevorzugten Gerät bedienen lassen, kann der Zugang sehr hilfreich sein. Wenn nicht, liegt die bessere Lösung möglicherweise in einer anderen Bereitstellungsform, einem größeren Endgerät oder einer Anpassung durch die IT.
Mein inklusives Fazit
In meiner Einschätzung ist Citrix Workspace ein nützliches Bindeglied zwischen mobilen Geräten und zentral verwalteten Arbeitsumgebungen. Die App macht berufliche Ressourcen dort erreichbar, wo ich gerade arbeite, und kann dadurch für Homeoffice, wechselnde Arbeitsplätze und kurze Aufgaben unterwegs einen echten Unterschied machen. Ihre Stärke liegt nicht in einer besonders freien oder persönlichen Oberfläche, sondern in der Verbindung zu einer bestehenden Unternehmensstruktur.
Bei unterschiedlichen Fähigkeiten und Situationen fällt mein Urteil bewusst differenziert aus. Die Navigation kann übersichtlich sein, doch kleine Touch-Ziele, entfernte Desktop-Oberflächen und die Qualität der bereitgestellten Programme bleiben wichtige Grenzen. Ein Tablet, eine Tastatur und eine gut konfigurierte Arbeitsumgebung können die Nutzung deutlich verbessern. Ohne diese Voraussetzungen kann dieselbe Sitzung anstrengend oder schwer zugänglich werden.
Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren sagt wenig über die Eignung als Arbeitswerkzeug aus; praktisch richtet sich die App klar an berufliche Nutzung. Ich sehe sie als kostenlose Zugangslösung, nicht als universelle Büro-App. Wenn mein Unternehmen Citrix einsetzt und ich gelegentlich oder regelmäßig auf interne Ressourcen zugreifen muss, würde ich sie installieren und zuerst eine typische Aufgabe unter realen Bedingungen testen. Wenn ich dagegen nur private Dateien verwalten oder meinen eigenen Computer erreichen möchte, würde ich eine einfachere, stärker auf diesen Zweck zugeschnittene Lösung wählen.
Mein entscheidender Rat: Prüfe nicht nur, ob die Anmeldung funktioniert, sondern ob du deine wichtigste Aufgabe mit deinem bevorzugten Gerät, deiner Eingabemethode und deinen persönlichen Anzeigehilfen ohne unnötige Belastung erledigen kannst. Genau an diesem Punkt zeigt sich, ob Citrix Workspace für dich ein hilfreicher mobiler Arbeitsplatz oder lediglich ein technisch möglicher, aber unpraktischer Zugang ist.
Vorteile
- Zuverlässiger Zugriff auf Unternehmens-Apps und Desktops von unterwegs.
- Unterstützt mehrere Konten und Arbeitsumgebungen in einer App.
- Dateien lassen sich sicher öffnen
- bearbeiten und speichern.
- Gute Integration von Tastatur
- Maus und externen Monitoren.
- Biometrische Anmeldung erleichtert den schnellen Zugriff.
Nachteile
- Einige Funktionen erfordern eine konfigurierte Citrix-Unternehmensumgebung.
- Die Einrichtung kann für unerfahrene Nutzer kompliziert sein.
- Leistung und Bedienkomfort hängen stark von der Serververbindung ab.
- Hoher Akku- und Datenverbrauch bei längeren Sitzungen möglich.
- Nicht jede Unternehmensanwendung ist für mobile Geräte optimiert.
Häufig gestellte Fragen zu Citrix Workspace
Was ist Citrix Workspace und wofür wird die App verwendet?
Citrix Workspace ist eine Plattform für den Zugriff auf Unternehmensanwendungen, virtuelle Desktops, Dateien und interne Ressourcen. Mit der Android- oder iOS-App können Beschäftigte je nach Konfiguration ihres Unternehmens auch unterwegs arbeiten. Die Anwendung ersetzt jedoch keinen eingerichteten Unternehmenskonto-Zugang: Serveradresse, Anmeldedaten und häufig zusätzliche Sicherheitsverfahren werden normalerweise von der IT-Abteilung bereitgestellt.
Wie kann ich mich bei Citrix Workspace anmelden?
Nach der Installation benötigen Sie in der Regel die Workspace-URL Ihres Unternehmens oder einen von der IT bereitgestellten Aktivierungslink. Anschließend geben Sie Benutzername und Passwort ein und bestätigen gegebenenfalls eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Je nach Organisation kann zusätzlich ein Zertifikat, ein Sicherheitstoken oder ein spezielles Netzwerk erforderlich sein. Bei Problemen sollten Sie zuerst die interne IT kontaktieren, da die Anmeldemethode individuell konfiguriert wird.
Funktioniert Citrix Workspace auf Android- und iOS-Geräten zuverlässig?
Citrix Workspace ist grundsätzlich für aktuelle Android- und iOS-Geräte geeignet und ermöglicht den Zugriff auf veröffentlichte Apps oder virtuelle Desktops. Die tatsächliche Leistung hängt jedoch stark von Betriebssystemversion, Gerätemodell, Unternehmenskonfiguration und Internetverbindung ab. Auf älteren Smartphones können Bedienung und Darstellung eingeschränkt sein. Für längere Sitzungen ist ein Tablet oder eine externe Tastatur oft deutlich komfortabler als ein kleines Smartphone-Display.
Benötigt Citrix Workspace eine permanente Internetverbindung?
Für den Zugriff auf virtuelle Desktops, Unternehmensanwendungen und zentral gespeicherte Dateien ist normalerweise eine stabile Internetverbindung erforderlich. Die App ist nicht als vollständig offline nutzbare Arbeitsumgebung gedacht. Bei schwachem WLAN oder instabilen mobilen Daten können Verzögerungen, Verbindungsabbrüche oder eine schlechtere Bildqualität auftreten. Die verfügbaren Offline-Funktionen hängen außerdem davon ab, welche Dienste und Richtlinien Ihr Unternehmen eingerichtet hat.
Ist Citrix Workspace sicher und welche Daten werden verarbeitet?
Citrix Workspace verwendet verschiedene Sicherheitsmechanismen für die Verbindung mit Unternehmenssystemen, darunter verschlüsselte Übertragung und – abhängig von der Einrichtung – zusätzliche Authentifizierungsverfahren. Trotzdem wird die Sicherheit maßgeblich durch die Richtlinien Ihres Arbeitgebers, Ihr Passwort und den Zustand Ihres Geräts bestimmt. Installieren Sie die App nur aus offiziellen Quellen, halten Sie das Betriebssystem aktuell und vermeiden Sie die Nutzung auf nicht vertrauenswürdigen oder gerooteten Geräten.






















